Machst du auch die technische Governance – Berechtigungen, Purview, DLP?
Nein. Die technische Vorbereitung und Absicherung ist Sache eurer IT und Security – sie ist die Voraussetzung. Ich kenne die Themen, sorge dafür, dass sie vor dem Rollout adressiert sind, und übernehme danach den Teil, der über den Erfolg entscheidet: dass die Menschen Copilot sicher und produktiv nutzen.
Ist Copilot in einer Bank überhaupt erlaubt?
Grundsätzlich ja – der Cloud-Einsatz ist nach dem Cloud-Leitfaden der Schweizerischen Bankiervereinigung möglich, wenn die Daten angemessen geschützt sind. Ob und wie, klärt eure Compliance und IT im Einzelfall. Sobald das steht, sorge ich dafür, dass Copilot auch wirklich genutzt wird.
Was hast du mit Banken zu tun?
Ich habe die Microsoft-365- und Copilot-Adoption in einer Schweizer Privatbank mit mehreren tausend Mitarbeitenden über vier Jahre durchgehend begleitet – von der ersten Teams-Schulung bis zum Copilot-Lernpfad. Das regulierte Umfeld und seine Zurückhaltung kenne ich aus der Praxis.
Wie sieht ein Adoptions-Programm konkret aus?
Eine Mischung aus rollenbasierten Schulungen, E-Learnings, einer Champions-Community, fachbereichsspezifischen Anwendungsfällen und laufender Nutzungsmessung – über Wochen und Monate, nicht als Einmal-Termin. Den Umfang stimmen wir auf eure Grösse und euren Reifegrad ab.
Worauf achtest du beim Datenschutz in der Schulung?
Ich vermittle den Mitarbeitenden den sicheren Umgang: welche Anwendungsfälle erlaubt und sinnvoll sind und was man besser nicht eingibt. Das ist die verhaltensseitige Ergänzung zu den technischen Leitplanken eurer IT – kein Ersatz dafür.
Bist du Rechtsberater?
Nein. Ich bin M365- und Copilot-Adoptionsberater, kein Rechts- oder Compliance-Berater. Die rechtliche und regulatorische Bewertung bleibt bei euren Fachstellen.